© Detlef Peter Jotzeit
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Das Ahlener Haldenkreuz
Der XX. Weltjugendtages, der vom 16.-21. August 2005 in Köln stattfand, hat
dauerhafte Spuren in der Wersestadt hinterlassen. Seit dem 13. August gibt
es ein neues Wahrzeichen: das Ahlener Haldenkreuz.
Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes wurde auf der Osthalde der
ehemaligen Zeche Westfalen ein sieben Meter hohes Holzkreuz aufgestellt.
Die spektakuläre Aktion - das geschmückte Kreuz wurde per Hubschrauber
eingeflogen - verfolgten rund 1000 Gläubige. Darunter befanden sich 126
Jugendliche aus Frankreich, Litauen und Tansania, die im Vorfeld des
Weltjugendtages vom 11. bis 15. August in Ahlener Familien weilten.
Organisiert wurde die Aktion vom “Lokalen Organisations-Komitee Ahlen”
(LOK), die Projektleitung hatte Ideengeberin Martina Jotzeit.
Aktualisiert am
2. April 2012
Bilder:
Hubert Kemper,
Detlef Peter Jotzeit,
Lisa Voß-Loermann,
Carina Jotzeit,
Ingrid Kunst
Passionsspiel auf der Zechenhalde - Premiere gelungen
Trotz Regenwolken und Temperaturen nur um die 7 Grad Celsius haben am 31. März 2012
rund 450 Gläubige den ökumenischen Kreuzweg auf der Zechenhalde erstmals als
Passionsspiel erlebt. Auf Initiative des Fördervereins wurden Szenen des Leidensweges Jesu
mit rund 60 Laiendarstellern und Helfern aus katholischen, evangelischen und der syrisch-
orthodoxen Gemeinden dargestellt. Mit Hilfe des Kleiderfundus der Waldbühne Heessen und
der Nähkünste von Vereinsmitglied Inge Piskorski schlüpften die Darsteller in zeitgenössische
Kostüme und sorgten auch mit stilechten Schwertern, goldenen Helmen und tönernen Krügen
für die passende Atmosphäre. Die in sechsruppen von Vereinsmitgliedern zum Haldenplateau
hinaufgeführten Teilnehmer ließen sich schnell vom spannungsgeladenen Spiel mitreißen.
Dafür sorgte auch die musikalische Begleitung durch den ökumenischen Kirchenchor und das
Blasorchester Dolberg.